Am Sonntag nach Palästina!

Aufgrund des Papstbesuches wurde unser Programm für den heutigen Tag kurzfristig umgestellt. Ohne unseren Pastor Schrupp machten wir uns auf den Weg nach Herodion mit einem vorherigem Halt an einem Aussichtspunkt mit besonderem Blick über Jerusalem. Hier war für unsere Reiseleiterin Marion der Zeitpunkt gekommen um mit uns über die Geschichte und politische Situation des Landes Israel zu sprechen. Am Ende des Vortrags wurde uns die Ausweglosigkeit bewusst.

Auf dem Weg nach Herodion fuhren wir auf einen kraterförmigen Berg zu. Über einen steilen Fußweg erreichten wir die Ruine des königlichen Palastes, den König Herodes als Grabmal für sich um 20 v.Chr. errichten ließ. Der Weg zurück zum Ausgangspunkt führte uns durch unterirdische Gänge und steile Treppen vorbei an einer historischen Theaterruine wieder ans Tageslicht.

Für die Mittagspause war ein Picknick geplant. Über einen abenteuerlichen Weg, gekonnt gefahren durch unseren Busfahrer Jonny, erreichten wir einen ganz besonderen Aussichtspunkt. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Marion und Jonny für ein besonders liebevoll gestaltetes Picknick.

Weiter ging die Fahrt ins 31 km südlich von Jerusalem gelegene Hebron. Das biblisch bedeutsame Hebron, im palästinensischen Autonomiegebiet gelegen, ist mit 160000 Palästinensern und ca. 600 jüdischen Siedlern die zweitgrößte Stadt im Westjordanland. Nachdem wir mehrere durch Militär bewachte Checkpoints passiert hatten erreichten wir im palästinensischen Gebiet unsere Ansprechpartner der „Christian Peacemaker“, einer Organisation die sich für Humanität und Frieden einsetzt. Während des Vortags wurde uns deutlich, dass ein friedliches Zusammenleben der extrem unterschiedlichen Glaubensrichtungen sehr schwierig ist. Wir waren alle deprimiert!

Anschließend besichtigten wir die Patriarchengräber von Hebron. Muslime, Juden und Christen verehren hier die Gräber von Jakob, Lea, Joseph, Abraham, Sara, Isaak und Rebekka.

Gegen 17 Uhr machten wir uns auf den Heimweg zurück nach Jerusalem. Jetzt bekamen wir die Auswirkungen des Papstbesuches zu spüren, wir standen im Stau!!!

Die Virneburger Pilger:

Ursula, Alfred, Heike, Jürgen, Renate, Theo u. Resi

Jerusalem, So. 25. Mai 2014

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